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Abb.: Amichai Green

Humboldt-Universität zu Berlin - Crossing Borders – Border Crossings

WS 2018/19

Interdisziplinäres Forschungskolloquium „Border Studies und kritische Migrationsforschung“, Schwerpunkt: Die Grenzen Europas - Vom Menschenrechtsdiskurs zu den Politiken des Humanitären

Koll. für MA/BA-Studierende u. Doktorand_innen:

 

R 4.30, Georgenstr. 47, 4. Stock, Institut für Kulturwissenschaft

 

Mo. 14-18 Uhr, 1. Termin 22.10., Achtung: 16-18 Uhr 

 

An der HU Berlin wurde 2016 das Zentrum für transnationale Grenzforschung „Border Crossings - Crossing Borders“ gegründet, das seither ein interdisziplinäres Forschungskolloquium veranstaltet. Dieses wird getragen vom Institut für Europäische Ethnologie (Labor Migration und Labor Kritische Europäisierungsforschung) sowie der Professur für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung am Institut für Kulturwissenschaft und von Vertreter_innen der Geschichtswissenschaften. Es versteht sich als Werkstatt für die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen europäischer Grenz- und Migrationsforschung und wird von allen beteiligten Lehrenden gemeinschaftlich gestaltet.

 

In diesem Semester liegt der Schwerpunkt auf der gemeinsamen Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten, die sich mit dem ambivalenten Verhältnis Europas zum Menschenrechtsdiskurs befassen. Einerseits versteht sich Europa spätestens seit der Aufklärung als Repräsentant universell geltender Menschenrechte, die zugleich als „europäisches Erbe“ herausgestellt werden. Andererseits führte dasselbe Europa massive Ungleichheiten und Rassismen, zuletzt an den heutigen Grenzen der EU ein. Dabei werden die aktuellen Verhandlungen von Europas Grenzöffnungen oder -schließungen ihrerseits als „humanitäre Frage“ diskutiert.

 

In drei vierstündigen thematischen Sitzungen wird einschlägige Forschungsliteratur gemeinsam gelesen und diskutiert. Außerdem erhalten Promovierende jeweils die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu reflektieren und in der gemeinsamen Diskussion weiterzuentwickeln. Ergänzend dazu können Masterstudierende die Diskussion mit zuvor angefertigten Thesenpapieren mitgestalten und dadurch einen Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung erbringen.

 

Begleitet wird das Kolloquium von Vorträgen ausgewählter Referent*innen, die von verschiedenen Fachrichtungen aus einen Blick auf das Forschungsfeld der Border Studies werfen. Eine regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen, einschließlich der Vorbereitung der Texte und Beteiligung an den Diskussionen, wird vorausgesetzt.  Zur Planung der Zusammenarbeit im Kolloquium ist die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung am 22.10. (Achtung: 16:15-18:00 Uhr) dringend erforderlich.    

 

22.10. [Eröffnung Border Studies, 16:15-18:00 Uhr]

 

12.11. [Border Studies I: Kulturwissenschaft; 14:00-18:00]

 

03.12. [Border Studies II: Geschichtswissenschaften,14:00-18:00]

 

07.1. [Border Studies III: Europäische Ethnologie, 14:00-18:00] / 10.1. Vortrag von Didier Fassin

 

04.02. [Border Studies: Abschluss, 16:15-18:00 ]