Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼
Startseite der Einrichtung
Abb.: Amichai Green

Humboldt-Universität zu Berlin - Crossing Borders – Border Crossings

Interdisziplinäres Forschungskolloquium Border Studies und kritische Migrationsforschung

Claudia Bruns, Regina Römhild, Ruža Fotiadis

Interdisziplinäres Forschungskolloquium Border Studies und kritische Migrationsforschung

Mo 14–18 Uhr (27.11./18.12./8.1.), Georgenstraße 47, Raum 0.09

Offen für interessierte Masterstudierende, Promovierende und PostDocs der HU, insbesondere der Europäischen Ethnologie, Geschichtswissenschaften, Kulturwissenschaft und Gender Studies

 

Themenschwerpunkt I (27.11.17): Kulturhistorische Perspektiven der Border Studies (Claudia Bruns)

Themenschwerpunkt II (18.12.17): Innere und äußere Grenzregime Europas (Regina Römhild)

Themenschwerpunkt III (8.1.17): Phantomgrenzen (Ruža Fotiadis)

 

Programm

Veranstaltung auf Agnes

 

In diesem Semester liegt der Schwerpunkt auf der gemeinsamen Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten, die Border Studies aus verschiedenen disziplinären Perspektiven anvisieren. In drei vierstündigen thematischen Sitzungen werden zum einen jeweils zwei Texte auf ihre interdisziplinäre Relevanz hin kritisch diskutiert. Zum anderen erhalten in jeder dieser Sitzungen zwei Promovierende die Möglichkeit, ihre Arbeiten vor dem Hintergrund der in den Texten aufgeworfenen Fragestellungen und Zugänge zu reflektieren und mit einem fächerübergreifenden Publikum aus Studierenden, Nachwuchswissenschaftler*innen und etablierten Forscher*innen gemeinsam weiterzuentwickeln.

 

Ergänzend bzw. alternativ zu den Präsentationen der Promovierenden können Masterstudierende die Diskussion mit zuvor angefertigten Thesenpapieren mitgestalten und dadurch einen Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung erbringen. Begleitet wird das Kolloquium von Vorträgen ausgewählter Referent*innen, die von verschiedenen Fachrichtungen aus einen Blick auf das Forschungsfeld der Border Studies werfen. Diese Form der lektürebasierten Diskussion und inhaltlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsansätzen und Fragestellungen schafft einen interdisziplinären Rahmen, der Promovierenden eine intensive Reflexion ihrer eigenen Arbeiten ermöglicht und Masterstudierenden einen inspirierenden Austausch hinsichtlich der Themenfindung ihrer Abschlussarbeiten bietet.

 

Eine regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen, einschließlich der Vorbereitung der Texte und Beteiligung an den Diskussionen, wird vorausgesetzt. Masterstudierende sollten idealerweise schon Vorkenntnisse mitbringen, etwa aus Einführungsseminaren mit Schwerpunkt „Europa/Europäisierung“, „Migration“ und/oder „Grenze“. Zur Planung der Zusammenarbeit im Kolloquium ist die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung am 23.10.17 dringend erforderlich.